Über Kredit und Bauantrag zum fertigen Haus

Früher oder später kommt der Moment, in dem man sich fragt, warum man eigentlich noch Miete zahlt. Das Geld könnte man doch auch für später in ein Eigenheim investieren. Irgendwann hat man eine Entscheidung getroffen und man möchte sich endlich ein eigenes Haus bauen.

Ein passendes Grundstück wurde gesucht und gefunden und das Traumhaus wurde auch schon in den groben Zügen geplant. Jetzt ist noch die Frage der Finanzierung zu klären. In den wenigsten Fällen kann ein Hausbau in bar bezahlt werden. Es muss also ein Kredit beantragt werden, damit dem Bau der eigenen vier Wände nichts im Wege steht. Die Rückzahlung des Kredites und der Zinsen erfolgt monatlich. Einen Rückzahlungsplan muss man bei Vertragsabschluss mit der Bank vereinbaren. Nach der Einreichung aller geforderten Unterlagen, erfolgt die Prüfung dieser Dokumente durch die Bank. Verläuft hier alles positiv, erhält man für gewöhnlich eine Zusage und der Ratenkredit wird vom Geldinstitut ausgezahlt. Alles was einen jetzt noch vom Haus trennt ist der Bauantrag. Dieser Antrag muss beim Bauamt gestellt werden. Mit der Antragsstellung leitet dann der Bauherr das so genannte Baugenehmigungsverfahren ein. Jedes Bundesland hat eine eigene Landesbauordnung, sodass sich aus dieser dann ergibt, welche Unterlagen für einen Bauantrag beigefügt werden müssen. Meistens handelt es sich um Lageplan, Bauzeichnungen und Baubeschreibungen oder einen Nachweis der Standsicherheit. Diese Unterlagen bekommt man in der Regel vom Architekten oder Bauingenieur.

Das Ergebnis eines Bauantrages ist entweder die Baugenehmigung oder aber die Ablehnung des Antrages. Wurde das zu bauende Gebäude aber perfekt geplant und professionell vorbereitet und wurde der Bauherr auch entsprechend bei der Planung beraten, dürfte dem Bauantrag nichts mehr im Wege stehen. Der Bauantrag muss schriftlich und vom Bauherren selbst gestellt werden. Er ist der erste amtliche Schritt auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden.